Manifest
Jetzt haben wir schon eine App entwickelt, um dem Zufall auf die Sprünge zu helfen.
Um mit jemandem, über den wir fast nichts wissen, spazieren zu gehen, eine Ausstellung zu sehen oder einen Kaffee zu trinken. Um ein Gespräch zu beginnen, ganz einfach.
Ein Rahmen, um loszulegen.
Jemandem, den man nicht kennt, eine Aktivität vorzuschlagen ist leichter, wenn die andere Person dieselbe gewählt hat. Einen taat anzubieten oder daran teilzunehmen heißt, einander das Signal zu geben: Wir können anfangen.
Eine Aktivität, ein öffentlicher Ort, eine gewählte Uhrzeit und Dauer. Ihr wisst, was vorgeschlagen wird und wie viel Zeit ihr dafür einplant. Das habt ihr schon gemeinsam.
Dem Zufall Raum lassen.
Mit einer Person sprechen, bevor wir sie auf ein Foto, eine Profilbeschreibung oder ein paar Kriterien reduzieren. Ganz unvoreingenommen.
Mit 20 oder mit 70 können Lebenswege und Gewohnheiten sehr unterschiedlich sein. Ein Spaziergang oder ein Kaffee reicht für den Anfang. Man lernt sich vor Ort kennen.
Dieser Moment gehört euch.
Ein gemeinsamer Moment muss nicht gefilmt, gepostet oder allen erzählt werden, um wertvoll zu sein. Wir wollen ihm diesen Raum geben, ohne dass er inszeniert werden muss.
Eine gemeinsame Aktivität verpflichtet zu nichts weiter. Du kannst davon erzählen oder es für dich behalten. Was du erzählst, entscheidest du.
Deine Privatsphäre gehört zum Projekt.
Deine Aktivitäten und dein Standort werden nicht für gezielte Werbung genutzt. Die Standortfreigabe wird nur auf deinen Wunsch aktiviert, ohne Ortung im Hintergrund.
Mit deiner Telefonnummer meldest du dich an. Sie bleibt für andere Teilnehmende unsichtbar. Du musst keinen Namen, kein Foto und keine Profilbeschreibung angeben: Ihr lernt euch vor Ort kennen.
taats: Eine Aktivität. Ein öffentlicher Ort. Ein gewählter Moment. Zwei Menschen. Der Rest passiert im echten Leben.